Wir alle sind auf unsere Sinne angewiesen. Es gibt Sinne, über die wir uns wenig Gedanken machen. Dazu gehören vielleicht der Geruchs- und der Tastsinn. Erst dann, wenn der Sehsinn nicht mehr funktioniert, treten diese Sinne verstärkt in den Vordergrund. Die Haupftfunktion der Augen werden durch den Gehörsinn übernommen. In Kombination mit dem Tastsinn ermöglichen sie es blinden Menschen, selbstständig zu bleiben und ihr Leben einigermaßen zufriedenstellend weiterzuführen.
In vielen Fällen (und da schließe ich mich nicht aus) machen Blinde im Moment des Eintritts der Erblindung eine Talfahrt durch. Ich selbst bin seit meinem 27. Lebensjahr blind und habe selbst erlebt, dass es eine Gratwanderung geworden ist, jetzt frohen Mutes durch das Leben weiterzugehen. Wir machen die Erfahrung von Missverstandenwerden, von Skepsis, von Rückzug von Menschen, von denen wir meinten, sie seien bis ans Lebensende mit uns verbunden. Und - was ich als sehr gravierend erfahren habe - die Informationen dieser schnell-lebigen Welt gehen an uns vorüber, als gäbe es uns gar nicht. Natürlich können wir weiter Radio hören und Fernseh "schauen". Auch die Versorgung mit Hörbüchern ist relativ lückenlos.
Nur:
Das sind Fragen, die Sie als sehbeeinträchtiger Mensch oder als Angehöriger sicherlich haben.
Antworten und Möglichkeiten, mit dieser Lebenssituation umzugehen, werden Sie auf den Seiten meiner Website finden. Darüber hinaus stehe ich Ihnen mit meinen Dienstleistungen, meinen Beratererfahrungen und meiner langjährigen Schulungstätigkeiten auch persönlich zur Verfügung.
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Auch Kostenträger (Krankenkasse, Rentenversicherung, Integrationsamt) können sich gerne in einem persönlichen Gespräch über die vielfältigen Möglichkeiten für Blinde und sehbeeinträchtigte Menschen von mir informieren lassen.
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